Neues

01.10.2009

Jasmin Meel, neue Ortenauer Weinprinzessin 2009/2010

Neue Ortenauer Weinprinzessin 2009/2010

"Es war mein Kindheitstraum"

OFFENBURG. Die neue Ortenauer Weinprinzessin heißt Jasmin Meel, kommt aus Nesselried, wohnt in Bottenau und war bereits Renchtäler Weinprinzessin. Die Eltern Brigitte und Klaus Meel bewirtschaften zwei Hektar Reben. Die 21-jährige Weinküferin, die in der Winzergenossenschaft Oberkirch arbeitet, setzte sich gegen vier Mitbewerberinnen durch. Mit ihr unterhielt sich Cornelia Weizenecker.
Jasmin Meel | Foto: cwe

BZ: Herzlichen Glückwunsch, Hoheit! Oder wie möchten Sie künftig angesprochen werden?
Meel: Einfach nur Jasmin. Hoheit lassen wir außen vor.

BZ: Wie war die Prüfung? Welches war die schwierigste Frage?
Meel: Die Prüfung war kein Problem für mich. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich vom Fach komme. Nur das Warten, ich war die letzte der Bewerberinnen, hat mich etwas zermürbt.

BZ: Hat die Familie mitgezittert?
Meel: Ich denke schon. Meine Familie hat in dieser Zeit geherbstet, so fiel ihnen das Warten leichter.

BZ: Da braucht man ja nicht zu fragen, ob und wie Sie sich auf die Ausscheidung vorbereitet haben?
Meel: Vorbereitet habe ich mich schon. Speziell über aktuelle Weinbauthemen in der Ortenau habe ich nachgelesen.

BZ: Wollten Sie schon immer Weinprinzessin werden?
Meel: Ja, es war mein Kindheitstraum. Das Jahr als Renchtäler Weinprinzessin war ein tolles und erlebnisreiches Jahr, so dass ich mich nun sehr auf das Jahr als Ortenauer Weinprinzessin freue.

 

BZ: Worin sehen Sie die wichtigsten Aufgaben einer Weinprinzessin?
Meel: Das Repräsentieren des Weines, in meinem Fall des Ortenauer Weines. Damit die Menschen einen positiven Eindruck vom Ortenauer Wein und der Ortenau bekommen.
BZ: Wie lassen sich Beruf und Repräsentationsaufgaben unter einen Hut bringen?
Meel: Ich denke, mein Amt ist auch etwas Positives für die Winzergenmossenschaft Oberkirch, weshalb sie mich auch ganz bestimmt gerne unterstützt, damit ich den Ortenauer Wein gut repräsentieren kann.

BZ: Welche Traubensorten sind es, die in ihrem Weinberg wachsen?
Meel: Im Weinberg meiner Eltern wachsen Spätburgunder, Müller-Thurgau, Ruländer und Riesling.

BZ: Liefern Sie selbst auch Trauben mit dem Traktorengespann bei der Oberkircher Genossenschaft ab?
Meel: Da ich in dieser Zeit in der Winzergenossenschaft arbeiten muss, kommt es eher selten vor. Meine Geschwister Andrea und Thomas unterstützen während der Lese meine Eltern.

Die neue Badische Weinkönigin Katja Bohnert aus Fautenbach (links) inthronisierte gestern Abend beim Ortenauer Weinfest Jasmin Meel (vorne) als neue Ortenauer Weinprinzessin. Rechts die Badische Weinprinzessin Michaela Baldinger aus Gottenheim. Katja Bohnert war übrigens bisherige „Ortenauerin“. Foto: christoph Breithaupt

BZ: Inwieweit bleibt Ihnen überhaupt Zeit, im Weinberg selbst Hand anzulegen?
Meel: Wenig. Wenn es irgendwie geht, gehe ich aber gerne dorthin. Da kann man so schön entspannen.

BZ: Was ist Ihr Lieblingswein?
Meel: Es gibt so viele schöne Weine. Der Wein muss zum Anlass und zum Moment passen.

Quelle: Badische Zeitung

 

 

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