Deutsche Weinkönigin auf Entdeckungstour in Baden
Deutsche Weinkönigin auf Entdeckungstour in Baden
Die mehrtägige Tour der deutschen Weinhoheiten durch die badischen Weinregionen unterstreicht das große weintouristische Potenzial des Anbaugebiets.
Freiburg – Auf Einladung des Badischen Weinbauverbandes besuchten die Deutsche Weinkönigin Anna Zenz und ihre Prinzessinnen Emma Meinhardt und Katja Simon vom 9. bis 12. Mai das Anbaugebiet Baden. Der Besuch stand unter dem Motto „Baden von oben“ und gab den Weinmajestäten eindrucksvolle Aus- und Einblicke in die badische Weinlandschaft. Die Repräsentantinnen zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt, Qualität und dem weintouristischen Potenzial der Region. Während der mehrtägigen Reise durch die Weinbaubereiche Badische Bergstraße, Kraichgau, Ortenau, Breisgau, Kaiserstuhl und Markgräflerland erhielten die Weinhoheiten umfassende Einblicke in die unterschiedlichen Facetten des drittgrößten deutschen Weinbaugebietes.
Genuss und Gastlichkeit im Fokus
Begleitet wurde die Reise von Holger Klein, Geschäftsführer des Badischen Weinbauverbandes, sowie zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus dem Weinbau und vom Deutschen Weininstitut, welches die deutschen Weinregionen im In- und Ausland bewirbt. Die Deutschen Weinhoheiten lobten insbesondere die Verbindung aus landschaftlicher Vielfalt, traditionsreicher Weinkultur, innovativen Betrieben und gelebter Gastfreundschaft. Baden präsentiere sich als modernes und zugleich authentisches Weinland mit herausragenden Perspektiven im Weintourismus. Neben weintouristischen Angeboten standen die Burgunder als Profilsorten Badens, die Nachhaltigkeit sowie Weine aus widerstandsfähigen Rebsorten und die Genusskultur der Region im Fokus.
Den Auftakt bildete am Samstag ein Besuch an der Badischen Bergstraße in Heidelberg. Nach der Begrüßung durch Holger Klein und einer Fahrt mit der Bergbahn in die Heidelberger Altstadt stand ein gemeinsames Abendessen mit Weinprobe auf dem Programm. Markus Müller, Vizepräsident des Badischen Weinbauverbandes, stellte dabei ausgewählte badische Weine vor.
Am Sonntag führte die Reise zunächst zum „Markt der Genüsse“ im Weingut Clauer in Heidelberg, bevor im Weingut Klumpp in Bruchsal der idyllische Weingarten und die charakteristischen Weine vorgestellt wurden. In der Ortenau empfing Stephan Danner, Vizepräsident des Verbandes und Geschäftsführer der Durbacher Winzer eG, die Gäste auf Schloss Staufenberg mit einem fantastischen Blick über die Reblandschaft der Region.
Reizvolle Ausblicke über das Anbaugebiet
Der Montag stand im Zeichen der Ortenau, des Breisgaus und des Kaiserstuhls. Stationen waren unter anderem die Rebhütte des VDP-Weinguts Freiherr von und zu Franckenstein in Offenburg, das Weingut Weber in Ettenheim sowie das Staatsweingut Freiburg am Blankenhornsberg in Ihringen. Ein besonderes Highlight war die Sektprobe auf dem Freiburger Münsterturm mit Blick über die Stadt.
Zum Abschluss der Reise genossen die Deutschen Weinhoheiten am Dienstag den Ausblick über das Markgräflerland auf dem Castellberg in Ballrechten-Dottingen. Dort wurden sie von Rainer Zeller, Präsident des Badischen Weinbauverbandes, in Empfang genommen bevor es eine gemeinsame Sekt- und Weinprobe mit Hagen Rüdlin, GF Markgräfler Winzer eG und Martin Waßmer, Inhaber des gleichnamigen Weingutes, gab. Den Abschluss bildete eine hochkarätige Verkostung der Waßmer-Weine sowie der anschließende Kellerrundgang.
Die Deutschen Weinhoheiten konnten während ihres Aufenthalts erfahren, dass sich Baden als vielseitige Genuss- und Weinregion präsentiert. Besonders die enge Verzahnung von Weinbau, Genuss, Kulinarik, Kultur und Landschaft macht das Anbaugebiet zu einem herausragenden Ziel für Weinreisende aus dem In- und Ausland.
Bildquelle: DWI (Deutsches Weininstitut)
Weinprobe am Castellberg
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Markt der Genüsse im Weingut Clauer
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Moderne Weinarchitektur im Weingut Klumpp
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Besuch auf Schloss Staufenberg
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Auf dem Weg zum Rebhüttle des Weingutes Franckenstein
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