Führungswechsel im Badischen Weinbauverband e.V.

Der langjährige Geschäftsführer des Badischen Weinbauverbandes Peter Wohlfarth übergibt zum 1. Januar 2022 sein Amt an seinen bisherigen Stellvertreter Holger Klein.

Wohlfarth, der seit 2006 an der Spitze des Weinbauverbandes des drittgrößten deutschen Weinanbaugebietes steht, hat sich aus gesundheitlichen Gründen für eine gut geplante Übergabe der Verantwortung entschieden. Seinen Nachfolger hatte er in den zurückliegenden beiden Jahren auf die Aufgaben vorbereitet und intensiv eingearbeitet. Entsprechend wurde Klein vom Präsidium des Badischen Weinbauverbandes einstimmig als zukünftiger Geschäftsführer bestimmt. Dieser Entscheidung folgte auch der Verbandsausschuss, sodass der neue Geschäftsführer die vor ihm stehenden Herausforderungen mit großem Rückhalt angehen kann.
Weinbaupräsident Rainer Zeller dankte Peter Wohlfarth im Rahmen der Verbandsausschusssitzung für sein großes Engagement und den schier unermüdlichen Einsatz in den zurückliegenden 16 Jahren. Er habe den Weinbauverband mit seiner tiefen Branchenkenntnis und seinem besonnenen Führungsstil auch in schwierigen Zeiten immer auf Kurs gehalten, etwa bei den Diskussionen um das Biodiversitätsstärkungsgesetz oder bei der Reform des Weingesetzes. Wohlfarth war auch auf nationaler Ebene in zahlreichen Gremien aktiv und hat in diesen Positionen die deutsche Weinbaupolitik maßgeblich geprägt. Zugleich konnte er innerhalb Badens wichtige Weichen für die Zukunft stellen beispielsweise mit der Gründung der Schutzgemeinschaft der g.U. Baden. Die Ausgestaltung der Profilierung der geschützten Ursprungsbezeichnung Baden wird er nun in die Hände seines Nachfolgers legen. Zum Abschied dankte Wohlfarth dem Präsidium und den Ausschüssen des Verbandes und allen Winzerinnen und Winzern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und den Rückhalt, auf den er sich auch in schwierigen Situationen verlassen konnte. Besonders hob er dabei die Zusammenarbeit mit den Präsidenten Gerhard Hurst, Kilian Schneider und Rainer Zeller hervor, mit denen er in seiner Amtszeit „so manche Klippe umschiffte“. Wohlfarth betonte, dass ihm der Wechsel in den Ruhestand, den er offiziell erst im März 2022 antreten wird, alles andere als leichtfallen wird, schließlich sei er nach zwei Jahrzehnten mit dem Verband so gut wie verheiratet gewesen.

Zurück

Cookies auf dieser Seite

Diese Webseite verwendet Cookies gemäß unseren Datenschutzbestimmungen. Durch die Nutzung unserer Webseite und dem Abrufen von Inhalten, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.